Ökostation Hochtaunuskreis

Die Struktur besteht aus einem möglichen 2 geschossigen-nordöstlichen Kreissegment, sowie aus einem südwestlich angeordneten Kreissegment. Ferner werden beide Segmente durch eine elliptisch ausgebildete Geometrie „zusammengehalten“. Im Mittelpunkt dieser elliptischen Struktur steht das Zentrum und wird darüber hinaus durch die Kreuzung der Süd-Südwest und Ost-Ost-Süd-Achse definiert.

Die Anordnung der einzelnen Baukörper führt zu einem hohen Maß an Diskretion und schützt insbesondere vor Einblicken von angrenzenden Grundstücken.

Die Gebäudegeometrie entspricht dem Sonnenverlauf von östlicher in westliche Richtung.

Nordöstliches Kreissegment

2-geschossige Ausführung im nördlichen Bereich bis in den südöstlichen Bereich verlaufend,  parallel zur Geländegeometrie, dann 1-geschossig. Dieses Element beinhalt im nördlichen Bereich eine Küche, Badezimmer mit Badewanne und Dusche, Arbeitszimmer, 2 Schlafzimmer.

Ferner kann über das 1. Obergeschoss die Dachterrasse erschlossen werden.

Im südöstlichen Bereich dieses Baukörpers, könnten die zentrale Gebäudetechnik, Abstellraum, Hauswirtschaftsraum, evtl. Sauna(wenn diese nicht im EG des „Tai-Chi“ eingegliedert werden sollte), Sanitärbereich sowie 1 bzw. 2 Gästezimmer integriert werden.

 

Elliptisches, 1-geschossiges Verbindungselement zwischen den Kreissegmenten Nord-Ost und Süd-West sowie die Erdgeschoss-Struktur des Kreissegmentes Nord-Ost

Küche und Kommunikationsbereich im Zentrum „Tai-Chi“, Badezimmer

mit Dusche und Waschbecken sowie Gästezimmer und Gäste-WC mit Waschbecken im erdgeschossigen Bereich des nordöstlichen

Kreissegments. Im südlichen Bereich der elliptischen 1-geschossigen Struktur, Cella bzw. Atrium, mit geöffneten Teilbereichen der Dachfläche, Integration einer diskret angeordneten Sitzgruppe, Wasserspiele, Tauchbecken, evtl. in Kombination mit Sauna. Davor angeordnet ein umlaufendes Terrassenholzdeck, den Sonnenlauf verfolgend.

Südwestliches Kreissegment in 1-geschossiger Ausführung (EG)

Integration von Essbereich, Kommunikationsbereich mit großen

Raumhöhen ab ca. 3,5 m. Hieran anschließend in Richtung Nordwesten, Meditationsbereiche.

Die Struktur und Höhenausbildung dieses Dachreiters sind exponiert dafür, mit Nordlicht belichtet zu werden, insbesondere für den Fall, dass die Absicht besteht, Kunstobjekte oder Exponate sonstiger Art, auszustellen. Ansonsten erfolgt über die südwestliche Anbindung, grundsätzlich auch die Lichtführung.

 

“proportio-divina“ und “Feng Shui”

Die Geometrie wurde nach dem „Bagua“-Diagramm strukturiert.

Ferner ist es in den weiteren Ausarbeitungsphasen beabsichtigt, die Proportionen des Goldenen Schnittes der „proportio divina“ zugrunde zu legen.