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Umbau und Sanierung des Bürgerdienstleistungszentrums in Glashütten

„Mehr Platz für das Bürgerbüro, bessere Toiletten und sichere Fluchtwege – all das sieht das Sanierungsprogramm für das Bürgerhaus Glashütten vor. Die Kosten: 2,6 Millionen Euro.

Zu Beginn der Sitzung des Bau- und Siedlungsausschusses sah es ganz so aus, als würden sich dunkle Wolken über dem Gemeindevorstand auftürmen. Beim ersten Tagesordnungspunkt „Fortführung der Planung zur Sanierung und Neugestaltung des Bürgerhauses in Glashütten“ bemängelte Ausschussvorsitzender Christoph Barth (parteilos) zunächst, dass es bislang noch gar keinen Beschluss der Gemeindevertreter gäbe. Zudem sei die Begründung für eine Maßnahme dieser Größenordnung (Gesamtkosten 2,6 Millionen Euro brutto) zu dünn.

Zwei Stunden später allerdings hatte sich die kleine Gewitterwolke längst verzogen und der Ausschuss beschloss einstimmig der Vorlage der Gemeindevorstandes zu folgen. Jedenfalls inhaltlich. Statt fortzuführen heißt es jetzt, die Maßnahme zu beschließen. Was an der Tatsache nichts ändert, dass Glashütten wahrscheinlich in absehbarer Zeit ein rundum erneuertes Rat- und Bürgerhaus bekommt.

Zustimmung im Ausschuss

Die Visionen des Architekten Stefan Dick entlockten den Ausschussmitgliedern Sinah Ness, Elmar Gräber (FWG), Maximilian Matzack (CDU) und Marco Abbé (SPD) durchweg positive Anmerkungen. Und in der Tat: Die Planer hatten nicht nur statisch berechnet, was die vorhandene Bausubstanz hergibt, sondern auch einen Plan angefertigt, der der aktuellen Gesetzeslage beim Arbeitsrecht und der Barrierefreiheit entspricht.

Der sieht vor, den Verwaltungstrakt im Obergeschoss über einen Anbau mit Treppenhaus und Aufzug zu erschließen und die Räume im Obergeschoss inklusive eines knapp 40 Quadratmeter großen Sitzungssaals von der eigentlichen Verwaltung abtrennbar zu gestalten. Mit der Verlegung des Sitzungssaals wird im Erdgeschoss der nötige Raum geschaffen, um den Bürgerservice auszubauen. Im Bereich des Saales wird die Küche erweitert und modernisiert. Außerdem stehen auch die sanitären Anlagen und die Fluchtwegsituation auf dem Sanierungsprogramm.

Unabhängig von der Gesamtmaßnahme ist der Bereich des Bürgerservices. Der von Architekturbüro Dick abgegebene Vorentwurf ist so weit gediehen, dass er komplett umgesetzt werden kann. Und da der Beschluss, den Bürgerservice zurückzukaufen, bereits aus dem Jahr 2016 stammt, soll die Umsetzung hier zügig vorangetrieben werden.

Wichtig außerdem für alle: Am Ende soll ein Gesamtensemble entstehen. Sprich: Der Investor, der im ehemaligen Rewe eine Tagespflege für Senioren einrichten will, soll auch weiter davon überzeugt werden, sich der geplanten optischen Anmutung des Gebäudes weitestgehend anzuschließen.“

umb